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eins vor dem anderen

Lyrik von Niklas L. Niskate

get lost. be found.

Entwicklung der Knoten

Arbeiten aus dem aktuellen Manuskript

erleuchten erdbeben im untergrund

die transparenten fassaden

skelette. hüllen unseres funkverkehrs

 

identisch. komm wir schreiben uns

tauschen fluoreszierende daten aus

 

verknüpft. wo ist wozu und du

abbild meiner ausgleichsfantasie

wie liebe ich

entropiesucht deinen charakter

jenseits von jenseitsvorstellung. hier

 

auf. komm wir tanzen uns

derwische. träume vom kreiseln als zelle

als kreiseln um das eigene nein

 

die regel: ein kreis bricht das gerade

 

überfluss. erhitzte fragen

fakt. das postfach und seine kanäle

legen karten in rauch alles aus

 

spiralwindungen. kein halten mehr werden

jenseits und diesseits kongruent

 

die entwicklung der knoten sst die entwicklung der knoten sst

die entwicklung der knoten sst die entwicklung der knoten sst

die entwicklung der knoten sst die entwicklung der knoten sst

die entwicklung der knoten sst die entwicklung der knoten sst

die entwicklung der knoten sst die entwicklung der knoten sst :||

reibung. wichtige details entfallen

spannt. spannt spannte ebenen alternativer

realität ein vorkonsensueller zustand ist

möglich ist ist war was war war ist möglich ist

 

zum beispiel stehen. stehen standen wir nachts zeitgleich auf

gingen. gingen gehen in der absicht vors haus

den könig unschädlich zu machen zu sagen heinrich der wagen ist nicht

wirklich immer noch nichts zu meinen in ketten geschlagenen gliedern

 

oder waren. waren sind wir zeitgleich harte warme brüche früher adoleszenz

sitzt. sitzt  saßt doch im brunnen und klopf. klopf klopfte ich von unten

auf beiden seiten wir. waren warten abraten und nichtssagend

 

schlagen. schlagen schlugen uns fast mit der faust in die eigene brust

atmeten atmen. streiften von innen entmessene

landschaften heinrich der wagen war war ists nicht

dass wir annehmen könnten der konjunktiv breite sich aus
sog. einfallende variationen im verständnisbereich
knoten. lösen ein zeitalter ab (knoten) ein zeitalter auf
lösen ein (knoten) zeitalter aus

dass wir entwürfe verfolgten. den wind das akustische
bemalen der szenerie das sirren in denkpausen
drohnen. drohungen enthoben

dass wir an digitalen nippeln hingen bis auf den letzten
ergäbe sich leere entfernte kalkschlingen auf unseren

dass wir flexibler seien als obsoleszenz
ewige gummibänder zur ablenkung
als scheren bewaffnet im untersten grund. schritt. schnitte

wellten aus. augen. brauchten viel
tiefere blicke in die collagen

zweideutig verortet. offenkundige mängel
im material
malen sehen. als prinzip aufbrechen. brich auf

observation. geräte. einige schleifen zur endacht
rote alarme. in wolken formen ein farbenblindes achselzucken
dass wir uns darauf einnicken bitte

bis es, in den frühen morgenstunden, nach endlosem warten, endlich heißt, ein seil sei gefunden, verknotet, bis in den letzten strang, heißt, das durcheinander voneinander zu lösen, es wie einen gürtel zu tragen, mit ratloser hand auf der offenen schnalle, einer hand, die, zum lachen weit aufgerissen, schreit, kontext, einordnen, zwangsbasis, eine, nach der man, vorausgesetzt voraussetzung erfüllt, zum handeln verpflichtet sei, einem handeln, das sich in sich von sich unterscheide, einem handeln aus dem begriff seines urteils über sich selbst, das, zum ganzen verknotet, ein hindernis sei, eines zu lösen und überhaupt genug davon zu reden sei bereits farbe, studieren sei immer bereits muster gewesen, mit anderen geteilt, sei erinnert, zur verfügung verdammtes konzentrieren, aufschießen, fadenkreuzfokus und leine, das harre schon stunden, jahrhunderte, der sekunde, sei, immer bereit zu schlimmeren wunden, sei, dieses nein tiefer vergessen, blockieren, dann hinein und verwandeln, sei voriges ohnehin zu zerlegen, sei doch dieses, sei ihre finger nach vorne, diesen finger zurück, sei entscheiden, sei, doch jetzt

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