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VITA – the hole truth

 

Niklas L. Niskate wuchs als Kaninchen unter Dodos auf. In den 80er Jahren des 18. Jahrhunderts ging er in der Wortschmiede des Bergarbeiterschaft Nordsüdinnung in die Leere. Es folgten nach Intermezzi bei den Neandertalern in den 1630erJahren Auftritte als Sprachspucker im wandernden Androidentheater, das sich allerdings nicht lange am Leben halten konnte. Bei einem später folgenden freien Wettbewerb im Wortwerfen wurde er mit zwei Dutzend Kronkorkenorden ausgezeichnet, die er fortan, an sich befestigt zu Schau  stellen sollte. Derart traumatisiert ergriff er die Flucht und begann unverzüglich mit der Untertunnelung des Ozeans. Ende des 19. Jahrhunderts tauchte er wieder auf, im Lesesaal der Universität Fort Hare, wo er 1910 als erstes Kaninchen weltweit den Hochschulabschluss in Innenarchitektur, Tunnelbau und Projektionsfelderwirtschaft absolvierte. Auf diese Art  akademisch verwahrlost,  kratzte er in den  Folgejahren  Erdgedichte aus Tunnelwänden und brachte sie zu einem nahegelegenen Gunstmarkt.

Seitdem entstanden freie Kooperationen mit so namhaften Größen wie dem Zufall. Zahlreiche Veröffentlichungen, Preise, Auszeichnungen, Lobhudeleien und Gunstbezeugungen innerhalb der berüchtigten Literaturgruppe Spiegelkabinett, deren einziges Mitglied er darstellt.

VITA – the official version

 

Niklas L. Niskate, geboren 1981 in Halle (Saale), wuchs in Bern (CH), Nordrhein-Westfalen und Berlin auf. Lebt seit 2008 durch Zufall im Moment als Lyrik schreibendes Kaninchen in Oberösterreich. Studium der Untergrundarchitektur, Projektionsfelderwirtschaft und des Tunnelbaus. Diverse Veröffentlichungen in Anthologien und Zeitschriften, zuletzt in Lichtungen 151 und Still Magazine 6. Startstipendien für Literatur des österreichischen Bundeskanzleramts 2014 und 2016, 2017 und 2018 Arbeitsstipendium ebd.

Sein Lyrik Debüt legte er mit Privatnachrichten an Lem, Köln 2015 (parasitenpresse), vor. Der zweite Gedichtband Entwicklung der Knoten erschien im Oktober 2018 bei der Edition Mosaik, Salzburg.